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Geschichte des Karl-von-Frisch-Gymnasiums

Bei der offiziellen Gründungsfeier des Carlo-Schmid-Gymnasiums 1987 in Tübingen stellte der damalige Präsident des Oberschulamtes, Walter Mäck, in seiner Rede fest, "dass dies auf Jahre hinaus das letzte neue Gymnasium im Lande sein werde".

Als aber für das Schuljahr 1990/91 am Quenstedt-Gymnasium in Mössingen 170 Neuanmeldungen für die Klassenstufe 5 eingegangen waren, also 6 Parallelklassen eingerichtet werden mussten und bekannt war, dass die nachfolgenden Jahrgänge noch mehr Schüler ins Gymnasium bringen würden, da wurde die Idee für ein Gymnasium auf dem Höhnisch geboren.

Am 4. September 1990 trugen die drei Bürgermeister der Verbandsgemeinden, Herr Ettwein aus Nehren, gleichzeitig Verbands-vorsitzender, Herr Schiffmacher, Dußlingen, und Herr Schmiderer, Gomaringen, ihre Absicht dem damaligen Kultusminister Herrn Mayer-Vorfelder vor, der dieses Anliegen in seinem Ministerium prüfen ließ und danach einem Versuch zustimmte.

Bis am 27.08.1991 für die ersten Schüler der Unterricht beginnen konnte, mussten in vielen Gesprächen Verhandlungen geführt werden und Abstimmungen stattfinden. Doch dann begann die eigentliche Schulgeschichte, die im folgenden stichwortartig zusammengestellt ist.

Daten zur Entwicklung des Karl-von-Frisch-Gymnasiums (Bitte von unten beginnen)

Sept. 2008 Umstellung der Ganztagesbetreuung: Schüler betreuen gegen Bezahlung
Einführung von Diensten an der Schulgemeinschaft für Klasse 11
April 2008 Erster Austausch mit Israel
April 2008 Einweihung der Gomaringer Sporthalle auch als neue Stätte für den Sportunterricht
08/09 Pilotschule für NWT in der Oberstufe
Juli 07 Pädagogische Tage auf der Comburg: Auswertung der Fremdevaluation
Febr. 07 Fremdevaluationsphase, nachdem sich die Schule als Pilotschule gemeldet hatte.
27.9.06 Verabschiedung von Herrn Dr. Weigold und Einsetzung von Herrn Gugel durch den Regierungspräsidenten Herrn Strampfer
6.10.05 Der Förderverein beschließt in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, seinen Wirkungsbereich auf die Realschule auszuweiten.
14.9.04 Aufnahme der neuen Fünftklässler als 1. G8-Klassenstufe durch Oberschulamtspräsidentin Frau Ruepp, Start der Ganztagesschule in offener Form, Ernennung von Herrn Hepp zum stellvertretenden Schulleiter
26.7.04 Verabschiedung des stellvertretendes Schulleiters Volker Carstens
30.1.04 Einweihungsfest für den Erweiterungs- und Verbindungsbau
Dezember 03 Genehmigung des Förderantrags auf Ganztagesschule der offenen Form
25.10.02 Spatenstich, der Neubau wird in Angriff genommen
27.9.01 Der Gemeindeverband beschließt den Ausbau der Schulzentrums
Ende 2000 Anerkennung der Dreizügigkeit durch das Oberschulamt
30.06.2000 Erster Abiball. Die Aussichten deuten darauf hin, dass das Karl-von-Frisch-Gymnasium auf Dauer mit einer Zahl von ca. 750 Schülern dreizügig sein wird.
28.06.2000 Erste Abiturprüfung unter dem Vorsitz von Herrn AD Fecker vom Oberschulamt Tübingen. Alle 27 Abiturientinnen und Abiturienten haben bestanden
23.05.2000 Gründung der SELF-Gruppe zur Erarbeitung von Konzepten zur inneren Schulreform
13.09.1999 Beginn des Unterrichts in allen Klassenstufen 5 - 13 (voll ausgebaut mit 534 Schülern)
10.07.1999 Erste Studienfahrt der Jahrgangsstufe 12 nach Lipari
8.04.1999 Flötenensemble aus Lyon zu Gast
04.1999 Erste Anmeldung von Schülern aus den Härtengemeinden Jettenburg, Wankheim, Mähringen und Immenhausen
11.1998 Erstellung eines Schulentwicklungsplanes
09.1998 Eintritt in die reformierte Oberstufe mit Kooperationskursen in Mössingen
26.06.1998 Erster Besuch von Schülern aus der Partnerschule in Ráckeve
23.07.1997 Inbetriebnahme der (kleinen) Solaranlage
05.07.1997 Geno-Förderpreis durch das Flötenensemble
09.1996 Erster Besuch unserer Schüler in Cardiff
09.1996 Erste Schülerzeitung
01.09.1996 Einführung des Naturwissenschaftlichen Profils mit dritter Fremdsprache Latein
30.03.1996 Fertigstellung der Außenanlagen (Pflanzaktion)
24.01.1996 Schulbesuch durch Herrn Finanzminister Mayer-Vorfelder
15.01.1996 Einweihung des Flügels durch ein Klavierkonzert von Herrn Treutlein
20.11.1995 Namensgebungsfeier, Vorträge von Prof. Dr. E. Kulzer, Prof. Dr. Frisch und Prof. Dr. Frey
15.09.1995 Einweihungsfeier der Schule mit Oberschulamtspräsident Mäck und in Anwesenheit der Schulleiter und Schüler der Partnerschulen aus Leipzig und Troyes
20.07.1995 Festlegung der Verbandsversammlung als Schulname: Karl-von-Frisch-Gymnasium im Schulzentrum Steinlach-Wiesaz
08.11.1994 Beschluss der Verbandsversammlung zur Namensgebung
09.1994 Umzug von zwei Klassen in den zweiten Bauabschnitt. Einrichtung der Sekretariats- und der Hausmeisterstelle
22.06.1994 Ernennung von Herrn SD Carstens zum Schulleiter-Stellvertreter
21.02.1994 Einsetzungsfeier zur Schulleiterbestellung von Dr. Heinz Weigold durch Oberschulamtspräsident Mäck
22.12.1993 Verabschiedung der endgültigen Baupläne des Gesamtobjektes
10.12.1993 Fahrt unserer Lehrer nach Leipzig
24.09.1993 Erstens Schulfest mit Besuch einer Delegation der Keplerschule Leipzig
31.08.1993 Beschluss zum Bau des zweiten und dritten Bauabschnittes
26.06.1993 Erstes Schulkonzert
16.03.1993 Gründung des Fördervereins
26.08.1992 Einrichtungserlass des Kultusministeriums zur Selbständigkeit des Gymnasiums im Aufbau 13.11.1992 Gründungsfeier in Anwesenheit des Oberschulamtspräsidenten Mäck.
19.08.1992 Fertigstellung und Einzug in den ersten Bauabschnitt (Klassenstufe 6: 41 Schüler, neue Klassenstufe 5: 56 Schüler)
24.04.1992 Baubeginn erster Bauabschnitt
25.11.1991 Beschluss der Verbandsversammlung alle Bauabschnitte in Systembauweise zu erstellen
27.10.1991 Vergabe des ersten Bauabschnittes
27.08.1991 Unterrichtsbeginn mit 2 Klassen 5 in Räumen der Realschule (40 Schüler).
21.06.1991 Bekanntgabe der Bestellung von Dr. Heinz Weigold zum kommissarischen Leiter des Gymnasiums auf dem Höhnisch
23.03.1991 Beschluss der Verbandsversammlung Steinlach-Wiesaz über Einrichtung des Gymnasiums und Planung eines Neubaues
2. Jahr: Bei Erreichen von 50 Neuanmeldungen (gesicherte Zweizügigkeit) Selbständigkeit des Gymnasiums
1.Jahr: Versuchsphase als Außenstelle des Quenstedt-Gymnasiums Mössingen.
03.12.1990 Gespräch im Ministerium mit M R Müller über Einrichtungsbedingungen des Gymnasiums.
28.11.1990 Gespräch einer Delegation der Gemeinden mit M.V. im Ministerium.
06.11.1990 Diskussion und Beschluss in den Gemeinderäten, die Errichtung eines Gymnasiums zu beantragen
04.09.1990 CDU-Versammlung in der "Gaststätte Bahnhof" in Gomaringen mit Kultus- Minister Mayer-Vorfelder. Aussprache der Bürgermeister mit Minister M.V. über Gymnasium.