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Jugend trainiert für Olympia (Leichtathletik) (Albstadt) 1410-1645 4. GLK (Lehrerzimmer)
27.06.19
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2000 Abschlussvorstellung Literatur-und-Theater-Kurs Kl. 12: (Aula Neubau)
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Mündliche Abiturprüfungen am KvFG
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Dienstag
Mündliche Abiturprüfungen am KvFG 1800 Ausgabe der Abiturzeugnisse (Abi 2019) (KvFG-Aula)
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events:archiv:attic:bundesrat2012

Jugend im Bundesrat

KvFG vom Bundesrat nach Berlin eingeladen

15 Schülerinnen und Schüler des Karl-von-Frisch-Gymnasiums waren für den Zeitraum vom 13.11. bis 16.11.2012 vom Bundesrat zu einem zweitägigen Rollenspiel („Jugend im Bundesrat“) nach Berlin eingeladen. Jugend im Bundesrat Diese einmalige Aktion war in der Übernahme der Bundesratspräsidentschaft durch Baden-Württemberg Anfang November 2012 begründet. Die Reise-, Verpflegungs- und Unterkunftskosten übernahm der Bundesrat. Das Karl-von-Frisch-Gymnasium durfte als einzige Schule im Regierungsbezirk Tübingen überhaupt Schüler nach Berlin schicken. Nach der Entscheidung des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann nahmen neben dem KvFG Dußlingen noch Schulen aus Rutesheim, Stuttgart-Bad Cannstatt, Mannheim, Trossingen, Freiburg und Berlin teil.
Die Jugendlichen lernten während des Planspiels in der Funktion von Bundesratsmitgliedern das Bundesratsverfahren von der Kabinettsentscheidung in den Ländern über Ausschussberatungen und -empfehlungen bis hin zum Beschluss des Bundesrates in der Plenarsitzung kennen. Auch die Arbeit der Medien wurde simuliert – nicht nur durch Pressekonferenzen. Die Nachrichtensendungen mit Interviews wirkten sehr lebendig und „echt“ aufgrund der hervorragenden technischen Ausstattung des Hauses, die im Rahmen des Planspiels voll genutzt werden durfte. Die Jugendlichen konnten so die Arbeitsweise des Bundesrates möglichst realitätsgetreu kennenlernen.
Jugend im Bundesrat In den Rollen der am Bundesratsverfahren Beteiligten gewannen die Schülerinnen und Schüler Einblicke in politische Verhandlungssituationen, Mechanismen der Mehrheitsbildung und den Umgang mit der Öffentlichkeit und den Medien. Sie lernten das Gesetzgebungsverfahren mit all seinen Facetten kennen. Um die Bandbreite der Bundesratstätigkeit darzustellen, war die Behandlung von drei unterschiedlichen (fiktiven) Bundesratsvorlagen vorgesehen: eine zur unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid (CCS), die später eine Mehrheit fand, eine zur PKW-Maut und eine zum Thema Datenschutz im Internet.
In Begleitung der Lehrkräfte Dirk Weller, Daniela Öß und Ulrike Lehmann arbeiteten und diskutierten folgende KvFG-Schüler am Gesetzgebungsverfahren mit: Patricia B., Teresa B., Elias E., Johannes H., Florian K., Christoph L., Tim L., Sarah L., Anna M., Laura P., Fabian R., Gianna S., Roman S., Alissa S. und Paul W.
Ihr Eindruck war, dass das Planspiel sehr gut vorbereitet wurde und sich inhaltlich sowie strukturell nah an der Wirklichkeit bewegte: Nicht nur die Materialien, mit denen gearbeitet wurde, „fühlen sich echt an“ (vom Layout der Vorlagen bis zu einzelnen Formulierungen in den Gesetzestexten, die hier bearbeitet wurden), auch die Rollenverteilung (Koalitionen, die einzelnen Länder und deren Interessen etc.) spiegelte die politische Realität sehr gut wider.
Jede Gruppe und Rolle wurde von den Mitarbeitern der Bundesratsverwaltung begleitet, aber zu keinem Zeitpunkt inhaltlich geleitet. Die konkreten Gesetzesformulierungen bleiben demnach in der Hand der Schülerinnen und Schüler – die Abläufe entsprachen „dem Original“. Insgesamt war es für alle Beteiligten eine hervorragende Lernsituation.

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events/archiv/attic/bundesrat2012.txt · Zuletzt geändert: 2012/12/23 16:17 (Externe Bearbeitung)