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25.06.19
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Jugend trainiert für Olympia (Leichtathletik) (Albstadt) 1410-1645 4. GLK (Lehrerzimmer)
27.06.19
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0830-1230 mündliche DELF-Prüfungen 1235 Notenkonferenz Jg. 2 (Bio2) 2000 Elternbeiratssitzung (Mensa)
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2000 Abschlussvorstellung Literatur-und-Theater-Kurs Kl. 12: (Aula Neubau)
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Dienstag
Mündliche Abiturprüfungen am KvFG 1800 Ausgabe der Abiturzeugnisse (Abi 2019) (KvFG-Aula)
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events:archiv:attic:kvfg2006

Durch Wälder und Felder - den großen Mausohren auf der Spur

Karl-von-Frisch-Vortrag von Prof. Dr. Ewald Müller am 20.11.2006

Prof. Dr. Ewald Müller

Als Vorsitzender der Vereinigung zum Schutz der Fledermäuse war es Herrn Prof. Müller ein Anliegen, auf die Bedrohung dieser heimischen Säugetiere hinzuweisen. Sämtliche Fledermausarten sind bedroht und stehen auf der roten Liste. Dabei wies er eindrücklich auf den Zusammenhang zwischen Lebensraumschutz und Artenschutz hin. Die Ansprüche der Fledermäuse an ihren Lebensraum kann man nach drei Aspekten unterteilen: geeignete Sommerquartiere, geeignete Winterquartiere und nahrungsreiche Jagdhabitate.
Im weiteren Verlauf des Vortrags ging er auf die wissenschaftliche Untersuchung dreier lokaler Mausohr-Fledermauskolonien in Tübingen (650 Tiere), Entringen (300 Tiere) und Gültstein (200 Tiere) ein. Das große Mausohr ist die häufigste Art in Baden-Württemberg.
Um herauszufinden, wo und zu welcher Jahreszeit die Tiere jagen, wurden ihnen Sender angeklebt und ihre Ortsbewegungen telemetrisch erfasst. Interessantes Ergebnis war, dass sie im Frühsommer eher im Wald, später dann auf Wiesen und Feldern jagen. Fledermaus Ihre Jagdgebiete haben eine Größe von 16-105 ha. Aus der Untersuchung ihrer Kotpellets konnte festgestellt werden, dass ihre Nahrung zu 80 % aus Laufkäfern besteht, die sie durch normale Laute, nicht durch Ultraschall orten. Ein Mausohr frisst dabei in einer Nacht etwa 10 bis 15 g, das entspricht etwa ihrem halben Körpergewicht und 30 bis 40 Laufkäfern. Auch die Verwandtschaftsverhältnisse wurden durch die Wissenschaftler untersucht. Dazu wurde die mitochondriale DNA der Tiere miteinander verglichen. Dabei ergaben sich keine nennenswerten Unterschiede der drei Kolonien, was mit einem regen Austausch der Kolonien untereinander erklärt werden könnte.

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events/archiv/attic/kvfg2006.txt · Zuletzt geändert: 2014/04/24 16:03 (Externe Bearbeitung)