Mio, mein Mio

auf­ge­führt am 16.11. & 17.11.2009

Bos­se, ein nor­ma­ler elf­jäh­ri­ger Jun­ge, möch­te nichts an­de­res als El­tern ha­ben. Lei­der gibt es die nicht und so lebt er bei ei­ner Tan­te Ed­la und ei­nem On­kel Six­ten. Die­se las­sen ihn ih­re Ab­nei­gung täg­lich spü­ren. So bleibt ihm nichts üb­rig, als sich in ei­ne Traum­welt – in das Land der Fer­ne – zu flüch­ten, um dort sei­nen Va­ter zu fin­den. Das ge­lingt auch, aber in die­ser Traum­welt er­war­tet ihn ei­ne schwie­ri­ge und ver­ant­wor­tungs­vol­le Auf­ga­be. Er ist der lang er­war­te­te Kö­n­igs­sohn „Mio, mein Mi­o“, der das Land der Fer­ne von der Be­dro­hung durch Rit­ter Ka­to be­f­rei­en muss. Zu wach­sen und ei­nen Va­ter zu ge­win­nen ist al­so nur mög­lich, wenn die Angst über­wun­den wird und Mio zu ei­ner Art Er­lö­ser­ge­stalt wird.

Die Thea­ter-AG hat das Buch von As­trid Lind­g­ren ziem­lich ve­r­än­dert. Be­son­ders das Land der Fer­ne wird zu ei­ner sc­hön-schau­ri­gen Welt, in der Hel­les und Dun­k­les sich ab­wech­seln.


Artikel im Schwäbischen Tagblatt über die Aufführung von "Mio, mein Mio"

events/archiv/attic/mio09.txt · Zuletzt geändert: 2014/04/18 19:43 von Matthias Friederichs
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