Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


Seitenleiste

Startseite

Terminvorschau

24.09.20
Donnerstag
1145-1320 Lernstandserhebung "Lernstand 5" Deutsch
in Klasse 5
1830-1930 Infoabend Bläserklasse Kl. 5c+5d (Aula) 1930 Elternabend Kl. 5c+5d
28.09.20
Montag
0950-1125 Lernstandserhebung "Lernstand 5" Mathematik
in Klasse 5
1930 Elternabend Kl. 6abc
29.09.20
Dienstag
1125-1320 Lernstandserhebung "Lernstand 5" Mathematik
in Klasse 5
1930 Elternabend Kl. 6d+7ab
01.10.20
Donnerstag
0800-0930 Lernstandserhebung "Lernstand 5" Mathematik
in Klasse 5
1930 Elternabend Kl. 7cd+8a
02.10.20
Freitag
0800-0930 Lernstandserhebung "Lernstand 5" Mathematik
in Klasse 5
05.10.20
Montag
0800-1035 Vorbereitung Kurzprojekt (1.-3. Std.) 1930 Elternabend Kl. 8bcd
06.10.20
Dienstag
1930 Elternabend Jg. 1
07.10.20
Mittwoch
1930 Elternabend Kl. 9
08.10.20
Donnerstag
1930 Elternabend Kl. 10

alle Termine anzeigen

events:archiv:attic:physiker2006

Die Physiker 2006/07

Die Physiker … oder Mord im Irrenhaus
frei nach Friedrich Dürrenmatt

gespielt von Schülerninnen und Schülern des Deutschkurses 13b

Das Stück setzt sich mit der Verantwortung der Wissenschaft für die Folgen ihrer Erkenntnisse auseinander. Die „Komödie“ Friedrich Dürrenmatts aus dem Jahr 1962 handelt von der Geschichte des Atomphysikers Möbius, der im Wissen um die tödlichen Folgen seiner Forschungen versucht, diese vor der Öffentlichkeit zu verbergen. Er lässt sich als Patient in eine Nervenheilanstalt einweisen und gibt damit sein privates und berufliches Leben auf. Dort lebt er mit zwei Physikern zusammen, die sich ebenfalls als Verrückte ausgeben und vorgeben, die historischen Meilenstein-Physiker Newton und Einstein zu sein. Doch beide verfolgen eine ganz andere Absicht… Schließlich verkehren sich die Verhältnisse, die Welt steht Kopf und es lässt sich nicht mehr sagen, wer und was verrückt und normal ist. Ein unheilvolles Ende des Stückes verweist auf die unheilvolle Entwicklung der Weltgeschichte…

12 Schülerinnen und Schüler des aktuellen Deutschkurses 13b (2006/07) haben sich über ein knappes Jahr hinweg regelmäßig freitags außerhalb der Unterrichtszeit getroffen, um dieses Theaterprojekt zu entwickeln. Von der Stückauswahl (es waren auch Schillers „Kabale und Liebe“ sowie Kleists „Zerbrochner Krug“ in der Diskussion), der Rollenverteilung und Textbearbeitung bis hin zu Kostüm, Bühnenbild, Requisite, Technik und nicht zuletzt der Bewerbung der beiden schulinternen Aufführungen wurden alle Arbeiten zum größten Teil von den jungen Erwachsenen selbstständig entschieden, umgesetzt und verantwortet. Die Hälfte der Gruppe ließ sich ihr Engagement dabei als eine „gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen“ anrechnen, was als ein gelungenes Beispiel für die Verbindung von außerunterrichtlichem Einsatz und unterrichtlicher Leistungserbringung bezeichnet werden kann. Unterstützt wurde die Gruppe durch sechs weitere Schüler der Klassenstufe, die als Statisten und bei der Bühnentechnik wertvolle Dienste leisteten.
Das Projekt wurde initiiert und die Probenarbeit ständig begleitet vom Kurslehrer Herr Walz, der insbesondere die Möglichkeit schätzte, die Kurzprojektphase im Herbst als intensive Zeit für mehrstündige, tägliche Proben sowie zum anspruchsvollen Bühnenbildbau zu nutzen. Auch hier zeigten sich die Vorteile der im Schulprofil des Karl-von-Frisch-Gymnsiums verankerten, festen Projektphasen, die die Verwirklichung von Vorhaben ermöglichen, die den Rahmen des Regelunterrichtes sprengen würden. So wurden aus einem Abbruchhaus in Gomaringen fünf alte Türen in das Bühnenbild integriert, die leichtgängig in den Angeln schwangen und sich eindrucksvoll lautstark schließen ließen. Über vier Tage hinweg wurde schrittweise das Bühnenbild in der Aula installiert. Dass bei der aufwändigen Holzkonstruktion vor allem die Schülerinnen beim Sägen, Bohren und Schrauben zu beobachten waren, wurde vom stellvertretenden Schulleiter Michael Hepp bei seiner Ansprache nach der zweiten Aufführung besonders hervorgehoben.
Aber auch mit ihren schauspielerischen Leistungen erstaunten die Schülerinnen und Schüler, die teilweise viel Text zu lernen hatten, selbst erfahrene Theatergänger. Nicht wenige waren gegenüber einer Schul-Inszenierung dieses anspruchsvollen und schwierigen Stückes zunächst skeptisch eingestellt. Doch insbesondere die Verbindung aus einer traditionellen, werktreuen Inszenierung und einer mutigen Aktualisierung - etwa durch Einblendungen von Politikerfotos, die gegenwärtig mit dem Thema Atomwaffen in der Tagespresse präsent sind - überzeugte das Publikum. So wurden die Mühen der Darstellergruppe mit lang anhaltendem Applaus honoriert und wieder einmal deutlich, dass das Karl-von-Frisch-Gymnasium neben seiner naturwissenschaftlichen Ausrichtung auch im künstlerisch-geisteswissenschaftlichen Bereich bemerkenswerte Leistungen hervorbringt.

Bilder

Bilder von der Aufführung am 14.11.2006:

Die Physiker Die Physiker
Die Physiker Die Physiker
Die Physiker Die Physiker
Die Physiker Die Physiker
Die Physiker Die Physiker
Unsere Webseite verwendet nur Cookies, die technisch notwendig sind und keine Informationen an Dritte weitergeben. Für diese Cookies ist keine Einwilligung erforderlich. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung: Datenschutzerklärung anzeigen
events/archiv/attic/physiker2006.txt · Zuletzt geändert: 2014/04/18 19:22 (Externe Bearbeitung)