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2000 Abschlussvorstellung Literatur-und-Theater-Kurs Kl. 12: (Aula Neubau)
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events:archiv:attic:stoecke2000

Musik, Akrobatik & Stöcke 2000/2001/2002

Musik, Akrobatik & Stöcke Das Projekt startete im Schuljahr 2000/01 im Sportunterricht der Klassen 5a und 5c. In Dreiergruppen wurden Übungen mit Stöcken erprobt. Auch Dreier-Pyramiden wurden einstudiert. Die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler war es dann, daraus eine zusammenhängende Folge zu gestalten. Eine gewisse Anzahl von Übungen musste enthalten sein, außerdem ein selbst überlegtes Kürelement und ein mit den Stöcken geschlagener Rhythmusteil. Für das Resultat gab es dann eine Note von Sportlehrer Michael Hepp. Parallel, quasi zum Aufwärmen, wurden Stocktanzelemente einstudiert, die aus ungarischen Männertänzen stammen. Gleichzeitig entwickelte Beate Heutjer im Musikunterricht eine Rhythmussequenz. Ein ungarisches Lied wurde mit Originaltext einstudiert. Als die Sportgala zum 10-jährigen Jubiläum des Karl-von-Frisch-Gymnasiums am 30.3.2001 immer näher rückte, wurde daraus eine Darbietung mit Stöcken, Tanz, Pyramiden, Akrobatik, Rhythmus und Gesang, an der 66 Schülerinnen und Schüler beteiligt waren. Für alle Beteiligten ein großer Erfolg und ein unvergessliches Erlebnis.

Musik, Akrobatik & Stöcke Im darauf folgenden Schuljahr 2001/02 wurde das Projekt mit der Klasse 6a weitergeführt. Der Stocktanzteil wurde von den 18 Jungen der Klasse weiter geübt und zu einer Choreographie weiterentwickelt. Die 15 Mädchen lernten einen ungarischen Karikazo, was Mädchenreigen bedeutet. Beim Erlernen des paarweise getanzten Cardas traten zuerst - für dieses Alter verständliche - Probleme auf. „Ich tanz doch nicht mit dem“ - „Diiie fass ich nicht an.“ - „Schon wieder der.“ Nach heftigen Diskussionen waren dann alle bereit, sich „professionell“ zu verhalten und richtige Tanzfassung einzunehmen. Man hatte sich ja immerhin zur Schul-Tanz-Begegnung in Weingarten und zur Schul-Sport-Gala in Friedrichshafen beworben und war angenommen worden. Ein weiteres Problem entstand, je näher die Aufführung rückte. Auf der Bühne in Weingarten war es nicht möglich, Matten auszulegen. Bisher waren alle Akrobatikteile wie Sprungrollen, Handstände oder Sprünge immer nur auf Matten geübt worden. Aber was half's, es musste einfach auch ohne Matten gehen.

Musik, Akrobatik & Stöcke Dann wurde mit dem Instrumentalensemble unter der Leitung von Beate Heutjer geübt, denn Musik und Bewegung mussten ja zusammenpassen, besonders das Tempo musste stimmen, die Übergänge durften nicht zu lang oder zu kurz sein. Aber die 22 Musiker lösten ihre Aufgabe prima und alles klappte bestens. Inzwischen war im Musikunterricht der Rhythmusteil erweitert worden, das Singen des ungarischen Liedes hatten einige Schüler der Klasse 6c übernommen. Durch unermüdlichen Einsatz der Eltern beim Nähen waren farbenprächtige Kostüme entstanden, was der Vorführung nochmals eine weitere Qualität verlieh.

So war dann die „Generalprobe“ beim Tanzabend am 28.3.2001 im heimischen Karl-von-Frisch-Gymnasium schon ein voller Erfolg. Eine Woche später klappte es in Weingarten noch besser. Besonders beeindruckend fanden die dortigen Zuschauer, dass alle 33 Schülerinnen und Schüler einer einzigen Klasse ein solch reichhaltiges Programm boten. Bemerkenswert auch die 18 Jungen, übrigens die einzige Gruppe in Weingarten mit männlicher Beteiligung bei den Tänzern.

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events/archiv/attic/stoecke2000.txt · Zuletzt geändert: 2014/04/18 15:15 (Externe Bearbeitung)