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21.11.17
Dienstag
22.11.17
Mittwoch
Studieninformationstag für die Kursstufe 0800-0815 Andacht zum Buß- und Bettag (Aula) 0950-1125 Vorlesewettbewerb Klasse 6 (Schulentscheid) (Neubau) 1400-1530 Klassenkonferenzen Kl. 5+6 (Teppichzimmer / InfR)
27.11.17
Montag
2000 Informationsabend zur Kursstufe für Kl. 10 und deren Eltern (Aula)
28.11.17
Dienstag
1900-2030 Informationsabend zum Thema "Smartphone" (Aula in der GMS)
vom Kreismedienzentrum Tübingen
29.11.17
Mittwoch
1410-1530 Fachsitzung Englisch (EFR)
04.12.17
Montag
0800-0815 Adventsandacht (Aula) 0930-0950 Sammlung für die "Aktion Sternschnuppe" (Lehrerzimmer Neubau)
05.12.17
Dienstag
0930-0950 Sammlung für die "Aktion Sternschnuppe" (Lehrerzimmer Neubau)

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faecher:geographie:exkursionen

Geographie-Exkursionen

4-tägige Exkursion mit dem Geographie-Neigungskurs aus Jahrgangsstufe 2

Vom 14. bis zum 17. Oktober 2017 machten sich die Schülerinnen und Schüler des Geographie-Neigungsfachs der Jahrgangsstufe 2 mit Herrn Friederichs zu einer Exkursion in die Osteifel und ins Rheinland auf. Begleitet wurde die Gruppe von einem Abiturienten des Jahrgangs 2014.
Ehemaliger unterirdischer Basaltabbau Wieder oben...

Wingertsbergwand Am Samstag, den 14.10. startete der Ausflug in aller Frühe am Tübinger Hauptbahnhof, von wo es Richtung Mendig bei Andernach ging. Dort angekommen ging es sofort zum „Lava-Dome“, einer Art Vulkanmuseum, welches speziell auf den Eifelvulkanismus ausgerichtet war. Eine Führung durch eine ehemalige Basaltgestein-Abbaustätte war inklusive. Basaltgestein entsteht durch erkaltete und erstarrte Lava. Nach dem Museumsbesuch führte der Weg der Gruppe zur bis zu 60 Meter hohen Wingertsbergwand, anhand welcher man die unterschiedlichen Schichten der Ablagerungen erkennen konnte, die durch den Ausbruch des Laacher-See-Vulkans vor ca. 13.000 Jahren bedingt sind. Ein Schüler stellte den Ablauf beim Ausbruch des Laacher-See-Vulkans sowie die vulkanischen Auswurfprodukte im Rahmen seiner GFS vor. Außerdem sollten die Schüler anhand beschrifteter Kärtchen zur Wiederholung die Erdzeitalter in korrekte chronologische Reihenfolge bringen. Der Tag fand seinen Abschluss bei einem Abendessen im „Vulkan-Brauhaus“.
Bodenprofilaufnahme Laacher See












Sonntags begaben sich alle auf eine mehrere Kilometer umfassende Wanderung. Diese führte zuerst zum Laacher See, der ein Calderasee ist. Ein solcher entsteht durch eine Vulkanexplosion, bei der der Krater weggesprengt wird. Daraufhin ist eine kesselförmige Eintiefung vorzufinden, die, mit Wasser aufgefüllt, einen Calderasee ergibt. Wir bekamen Mofetten gezeigt, das sind postvulkanische Erscheinungen in Form von Kohlenstoffdioxid-Aushauchungen, die man hier im Wasser erkennen kann. Die Wanderung wurde fortgesetzt in einen Wald, in welchem, angeleitet von dem Abiturienten des Jahres 2014, der Boden untersucht wurde.
Nach einer kurzen Pause auf einem Aussichtsturm, setzte sich die Wanderung durch die Wolfsschlucht fort, bis schließlich Bad Tönisstein erreicht wurde, wo noch die Trasshöhlen im Brohltal besichtigt wurden. Von dort ging es mit einer nostalgischen Eisenbahn, die auf ihrem Weg mit einem Auto zusammenstieß, zurück nach Mendig.

Braunkohletagebau Garzweiler Schaufelradbagger im Braunkohletagebau












Das nächste Ziel der Exkursion, der Braunkohletagebau Garzweiler von RWE, wurde am Montag über einen Zwischenstopp in Köln erreicht. Dort bekam der Kurs eine allgemeine Einführung über die Energiegewinnung, den deutschen Strommix und spezielle Informationen bezüglich des Tagebaus. Mit einem Kleinbus ging es durch die Braunkohleabbaustätte mit den riesigen Schaufelradbaggern bis auf die unterste (fünfte) Sohle, zu einem verlassenen Dorf, deren Bewohner aufgrund des Tagebaus umgesiedelt werden mussten, und zu rekultivierten Landschaftsbereichen, wo heute wieder Landwirtschaft betrieben wird und erneuerbare Energie durch einen Windpark gewonnen wird. Die Tour führte sodann noch durch ein Umsiedlungsdorf, wo Bewohner neu angesiedelt wurden. Nach der Führung wurde die Rückreise nach Köln angetreten, wo von einer Schülerin eine GFS über die Stadtgeographie Kölns und aktuelle Stadtentwicklungsprojekte am Beispiel des Rheinauhafens gehalten wurde. Der letzte Abend der Exkursion fand bei einem gemeinsamen Essen und Spieleabend seinen Ausklang.

Braunkohletagbau Der letzte Tag hingegen führte die Gruppe nach Leverkusen. Hier wurde das Baykomm besucht. Dort gab es eine Führung durch die Welt von Bayer, die mit modernem Anschauungsmaterial zugänglich gemacht wurde. Daraufhin leitete ein Guide den Kurs durch den Chempark Leverkusen, der ein Cluster verschiedener Chemiefirmen darstellt. Als letzten Programmpunkt der Exkursion erkundigten alle gemeinsam den InnoTruck, der eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist und innovative Forschung für Schüler und Besucher schmackhaft machen soll. Am Ende stand die Heimfahrt mit einem Direktzug nach Tübingen an.

Rheinauhafen Köln mit den Kranhäusern Chempark Leverkusen






















Insgesamt ist zu sagen, dass die Exkursion in den Westen Deutschlands einerseits mehrere der im Unterricht behandelten Themen, die fürs Abitur relevant sind, anhand von Raumbeispielen verdeutlichte und somit besser verständlich machte und andererseits den Kurs mit neuen Informationen fütterte.

Marc-Philipp Schade

Schullandheim Klasse 6

Klasse 7a im Tropenhaus des Botanischen Gartens

Klasse 7a im Tropenhaus Eine „Forschungsreise in den Tropischen Regenwald“ unternahm die Klasse 7a von Herrn Friederichs (2012/13) am 19.11.2012. Im Tropenhaus des Botanischen Gartens der Universität Tübingen durften die Schülerinnen und Schüler den Tropischen Regenwald praktisch entdecken. Zunächst wurde in Form eines Rollenspiels der Ablauf eines typischen Tropentages nachgestellt. Bei den anschließend in Gruppen zu erledigenden Aufgaben wurde an Stationen u.a. abgemessen, wie viel Wasser eine Bromelie fassen kann, es wurde das Wachstum von Riesenbambus berechnet, Urwaldriesen und der Geweihfarn untersucht, Kletterpflanzen und Träufelspitzen beobachtet sowie die Kannenpflanze unter die Lupe genommen. Nicht zuletzt beeindruckte die Siebtklässler die große Anzahl tropischer Nutzpflanzen, insbesondere die Ananas. Dass die Früchte der Ananas nicht am Baum, sondern am Boden wachsen, war danach allen klar.

Bambus

Tropenhaus

Tropenhaus

Bananen

Aufsitzerpflanzen

Tropenhaus

Ananas

Tropenhaus

faecher/geographie/exkursionen.txt · Zuletzt geändert: 2017/11/06 01:03 von friederichs