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kvfgmain:imgruenen:fledermaus

Fledermauskästen

In Deutschland leben 22 verschiedene Fledermausarten. Fledermäuse sind durch ihren speziellen Körperbau ans Fliegen und Jagen in der Luft angepasst. Die Fledermäuse sind in ihrem Bestand bedroht und daher gesetzlich geschützt. Für ihren Schutz wären insektenreiche Feuchtgebiete, Mischwälder mit Altholzbestand und kleinräumige Landwirtschaft ohne Gifte wichtig. Zumindest gegen den zunehmenden Mangel an Sommerquartieren können wir an unserer Schule etwas tun, indem wir Fledermauskästen in geschützter Höhe aufhängen.

Fledermausarten, die auch an und um Gebäude vorkommen, sind: Großes Mausohr, Zwergfledermaus, Wimperfledermaus, Graues Langohr, Mopsfledermaus, kleine Bartfledermaus, Bechsteinfledermaus. Insbesondere die beiden ersten Arten könnten bei uns Unterschlupf finden.

Bau und Aufhängen unserer Fledermauskästen

An den E-Days im Herbst 2014, im Herbst 2015 und im Juni 2015 wurden von Schülerinnen und Schülern Fledermaus-Flachkästen aus unbehandeltem Holz abgemessen, zugesägt und montiert und im Juni 2015 am Schulgebäude in katzensicherer Höhe aufgehängt.

Schüler beim Montieren der Flachkasten-Halterungen
Aufhängen von zwei Fledermaus-Flachkästen





















Diese Tiere könnten in unseren Fledermauskästen leben

Mopsfledermaus (Barbastella barbastellus) \\ von C. Robiller / Naturlichter.de (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons Die Mopsfledermaus
Die Mopsfledermaus ernährt sich von Insekten wie Nachtfaltern, Mücken oder auch kleinen Käfern. Sie wird 4-6 cm lang und hat eine Flügelspannweite von 26-29 cm. Ihren Namen hat sie dank ihrer mopsartigen Nase, außerdem sind ihre Ohren breit und unten zusammengewachsen. Der Bauch ist dunkelgrau, sonst ist ihr Fell schwarz. Einmal im Jahr zwischen Juni und Juli werden 1-2 Junge geboren.
Die Mopsfledermaus zieht umher und baut deshalb keine Nester. Sie nutzt unter anderem Fledermauskästen als ihre „Wochenstuben“. Im Winter sucht sie sich unterirdische Plätze, wie Stollen oder Gewölbe.
Die Mopsfledermaus steht auf der Roten Liste bedrohter Arten, da ihr Lebensraum sich verkleinert.

Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus) im Schlaf
von Jeffdelonge (Eigenes Werk) [cc-by-sa-3.0-migrated (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Die Zwergfledermaus
Die Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus) gehört zur Gattung der Glattnasen. Die kleinen Tierchen wiegen nur 3,5-3,8 Gramm, ihr Rumpf wird nur bis zu 36-51 mm groß und ihre Spannweite beträgt nur 180-240 mm. Deswegen passen sie problemlos in eine Streichholzschachtel. Ihre Nahrung besteht aus allen möglichen Insekten, die sie finden und erbeuten können. Die Weibchen finden sich im Sommer zu Wochenstuben zusammen, in denen jedes Weibchen pro Jahr bis zu 2 Junge gebärt. Beim Jagen fliegen sie in einem Zick-Zack-Flug an Waldrändern, Parks, Alleen und an Ufern, wie z.B. bei den Teichen an unserer Schule.
Ihr Lebensraum besteht aus Hohlräumen in Holz, Stein oder anderen Materialien. Auch in Fledermauskästen fühlen sie sich wohl.

kvfgmain/imgruenen/fledermaus.txt · Zuletzt geändert: 2017/10/10 22:57 von friederichs