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kvfgmain:imgruenen:steinhaufen

Steinhaufen

Steinhaufen An einer Trockensteinmauer lassen sich leicht Eidechsen beim Sonnenbad oder bei der Jagd auf Insekten und Spinnen beobachten. Doch die Anlage und der Erhalt einer Trockensteinmauer ist mit großem Aufwand verbunden. Viel einfacher zu errichten ist dagegen ein Steinhaufen, wie sie früher bei der Feldarbeit oder der Pflege von Weiden und Wiesen entstanden.
Besonders Steinhaufen mit unterschiedlichen Steingrößen bilden abwechslungsreiche Strukturen für viele unterschiedliche Lebewesen. Vor allem wärmeliebende Tierarten halten sich auf den Steinen auf und verstecken sich in den Ritzen bei Gefahr.
Unser Steinhaufen entstand an einem E-Day für mehr Artenvielfalt mithilfe unserer E-Manager. Ein Steinhaufen braucht nur wenig Pflege, jedoch sollte eine zu starke Überwucherung verhindert werden.

Anlage des Steinhaufens Anlage des Steinhaufens












Diese Tiere könnten in unserem Steinhaufen leben

Steinhummel (Bombus lapidarius)
von Ray eye (Eigenes Werk) [CC BY 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons

Die Steinhummel
Die Steinhummeln gehören zur Familie der Bienen und zur Gattung Hummeln. Die Arbeiterinnen erreichen eine Körperlänge von 12 bis 16 Millimetern, Drohnen von 14 bis 16 Millimetern und die Königinnen von bis zu bis 22 Millimetern. Sie sind größtenteils schwarz, das Ende des Hinterleibs ist braunrot, die Drohnen haben eine gelbe Binde auf der Brust. Steinhummeln ernähren sich hauptsächlich von Nektar verschiedener Kleearten und Taubnesseln. Sie besitzen zwar einen Stachel, benutzen diesen aber nur sehr selten. Sie verteidigen sich eher durch Beißen.
Ihre Nester legen sie unter Steinhaufen oder Mauern an, daher ihr Name. Die Königin legt im Frühjahr einige Eier in Waben, die mit Pollen gefüllt sind. Die Arbeiterinnen, die dann schlüpfen, werden von der Königin selbst versorgt und sind noch recht klein. Erst mit zunehmender Unterstützung der Arbeiterinnen bei der Aufzucht werden die Arbeiterinnen nach und nach größer. Ein durchschnittlicher Staat besteht aus etwa 100 bis 200 Arbeiterinnen. Im Herbst, wenn die Drohnen und jungen Königinnen flugfähig sind, verlassen sie ihre Nester und paaren sich. Nach der Paarung suchen sich die Königinnen für die Überwinterung einen Unterschlupf. Sie sind auch die einzigen, die den Winter überleben. Im Frühling kommen die Königinnen wieder hervor und gründen neue Nester.
2005 wurde die Steinhummel zum Insekt des Jahres gewählt.

Wolfspinne (z.B. Alopecosa spec.)
von Algirdas (Eigenes Werk) [cc-by-sa-3.0-migrated (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Die Wolfspinne
Wolfspinnen haben einen pelzigen Körper. Sie sind braun bis grau gefärbt und je nach Art tragen sie unterschiedliche Zeichnungen. Die Männchen werden ungefähr 19 mm groß, die Weibchen werden bis zu 34 mm groß.
Wolfspinnen lauern ihrer Beute auf und jagen ihr dann wie ein Wolf hinterher. Dabei fressen sie auch Insekten, die größer sind als sie selbst.
Sie leben in selbst gegrabenen Röhren oder in Steinhaufen.

kvfgmain/imgruenen/steinhaufen.txt · Zuletzt geändert: 2017/10/08 22:35 von friederichs