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17.07.18
Dienstag
Bücherabgabe und -ausgabe
für Kl. 8 bis 10
1400-1840 Notenkonferenzen Klassen 5, 9 und 10 (Teppichzimmer) 2000-2200 Musicalaufführung Unterstufenchor (Aula)
"Im Riff gehts rund"
18.07.18
Mittwoch
Bücherabgabe und -ausgabe
für Kl. 5 bis 7
1410-1820 Notenkonferenzen Klassen 6, 7 und 8 (Teppichzimmer) 2000-2200 Musicalaufführung Unterstufenchor (Aula)
"Im Riff gehts rund"
19.07.18
Donnerstag
0800-0930 Vortrag von Dr. Martin Quack für die 9er und 10er (Neubau)
"Bewältigung und Deeskalation bei internationalen Konflikten" (im Rahmen von ERASMUS+)
0950-1125 "Schule als Welt" (SAW 4)
Einführung der Klassen
0950-1125 Workshop mit Dr. Martin Quack für Schüler des Spanien-Austauschs (Neubau) 1145-1230 Diskussion mit Herrn Norbert Lins (MdEP) mit 10ern und 11ern (Neubau)
EU-Flüchlingspolitik: offene Fragerunde
1235 Notenkonferenz Jg. 1 (Bio2)
20.07.18
Freitag
"Schule als Welt" (SAW 4)
23.07.18
Montag
"Schule als Welt" (SAW 4)
24.07.18
Dienstag
"Schule als Welt" (SAW 4) 1630 Schulfest
25.07.18
Mittwoch
Unterrichtsende nach der 4. Std. 0800-0845 Gottesdienst zum Schuljahresende (Aula) 1040-1125 Zeugnisausgabe Kl. 5-10 1040-1125 Zeugnisausgabe Jg. 1 1130-1300 Dienstbesprechung / GLK (Lehrerzimmer)
26.07.18
Donnerstag
Sommerferien
27.07.18
Freitag
Sommerferien
28.07.18
Samstag
Sommerferien
29.07.18
Sonntag
Sommerferien
30.07.18
Montag
Sommerferien
31.07.18
Dienstag
Sommerferien

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kvfgmain:imgruenen:totholz

Totholzhaufen

Totholzhaufen Ein Haufen vermoderndes Holz im Garten ist nicht gerade ansehnlich. Die Zersetzung von Altholz ist in der Natur ein stetiger Vorgang, passt aber scheinbar in einem gepflegten Vorgarten nicht ins Bild. Aber genau solche Bereiche steigern die Artenvielfalt in unseren Gärten enorm. Viele Lebewesen sind an diesem Zersetzungsprozess beteiligt und sogar auf ihn angewiesen. Dazu gehören Pilze, Flechten, Moose, Farne und viele Insektenarten. Aber auch viele Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere jagen oder nisten im „toten Holz“. Viele dieser Arten stehen auf der Roten Liste oder sind sogar vom Aussterben bedroht.
Unser Totholzhaufen entstand am E-Day für mehr Artenvielfalt im Oktober 2016 mithilfe unserer E-Manager.

Anlage des Totholzhaufens

Weitere Informationen zu diesem besonderen Lebensraum am KvFG finden sich hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Totholz









Diese Tiere könnten in unserem Totholzhaufen leben

Der Braunbrustigel
Wird vom Igel gesprochen, ist meistens der Braunbrustigel gemeint. Er ist ein Säugetier aus der Familie der Igel. Er ernährt sich hauptsächlich von Käfern, Raupen und Würmern.
Der Braunbrustigel sucht abwechslungsreichen Bewuchs aus Hecken, Gebüsch, Weideland und kleinem Gehölz mit Totholzbeständen. Er ist Winterschläfer und verbringt diese Zeit, die fünf bis sechs Monate dauern kann, zum Beispiel in Reisig- oder Laubhaufen.
Sechs der 16 Bundesländer haben den Braunbrustigel als gefährdete Tierart eingestuft.

Braunbrustigel (Erinaceus europaeus) \\ von Michael Gäbler (Eigenes Werk) [CC BY 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons
Abbildung 1: Braunbrustigel (Erinaceus europaeus)
von Michael Gäbler (Eigenes Werk) CC BY 3.0, via Wikimedia Commons


Der Bergmolch
Der Bergmolch gehört zu den Schwanzlurchen, einer Klasse der Amphibien. Der Bergmolch ist etwa 8-12 cm groß und hat eine intensive gelborangene bis rot gefärbte Bauchseite. Im Frühjahr haben die Männchen eine blaue Rückenfärbung. Der Bergmolch ernährt sich von Würmern, Larven und anderen Kleintieren. Pro Saison legt das Weibchen bis zu 250 Eier, die es an Wasserpflanzen und Falllaub heftet.
Der Bergmolch lebt ganzjährig bei uns. Er lebt in gewässerreichen Wäldern, aber auch in naturnahen Gärten. Er ist nachtaktiv und zieht sich tagsüber in schattige Plätze unter Steinen oder Holz zurück. Im Winter fällt er in eine Winterstarre.
Bergmolche sind wegen der Zerstörung ihrer Lebensräume als „besonders geschützt“ eingestuft.

Bergmolch-Männchen (Triturus alpestris) \\ von Anevrisme (Eigenes Werk) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) oder CC BY-SA 2.5-2.0-1.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5-2.0-1.0)], via Wikimedia Commons
Abbildung 2: Bergmolch-Männchen (Triturus alpestris)
von Anevrisme (Eigenes Werk) GFDL, CC-BY-SA-3.0 oder CC BY-SA 2.5-2.0-1.0, via Wikimedia Commons


Das Mauswiesel
Das Mauswiesel gehört der Familie der Marder an. Sie ernähren sich vor allem von Mäusen, Eidechsen und Amphibien. Das Weibchen wirft bis zu zweimal im Jahr drei bis neun weiße, kurzbehaarte Jungen.
Das Mauswiesel lebt in offenen Landschaften und meidet geschlossene Wälder. Es wohnt zum Beispiel in Baumhöhlen, Stein- und Holzhaufen.
Zur Zeit der Hexenverfolgung galt das Mauswiesel als dämonischer Hausgeist, Unglücksbote und war ein Anzeichen für Hexerei.
2013 wurde das Mauswiesel zum Tier des Jahres ernannt.

 Mauswiesel (Mustela nivalis) \\ von Keven Law (originally posted to Flickr as "On the lookout...") [CC BY-SA 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons
Abbildung 3: Mauswiesel (Mustela nivalis)
von Keven Law (originally posted to Flickr as „On the lookout…“) CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons


Der Nashornkäfer
Der Nashornkäfer ist in der Gattung der Käfer eingeordnet und gehört zur der Familie der Blatthornkäfer. Als Larve ernährt er sich hauptsächlich von zersetzendem Holz, als fertiger Käfer ernährt er sich von Baumsäften und dem Saft überreifer Früchte. Er legt seine kleinen gelblichen Eier meist im Hochsommer ab.
An der Schule kann man seine Eier in dem angelegten Totholzhaufen oder am Tümpel finden. Die schlüpfenden Larven werden bis zu 12 cm lang und bis sie zu einem Käfer reifen, dauert es 3-5 Jahre. Im Gegensatz zu seinem relativ langen Leben als Larve lebt er als Käfer nur etwa 4-5 Wochen und ist 4-5 cm groß. Er ist der größte in Deutschland heimische Vertreter seiner Familie und sein natürlicher Feind ist die Dolchwespe. Im Gegensatz zu den großen Männchen haben Weibchen oder kleine Männchen kein Horn.
Wenn in der Paarungszeit die großen Männchen mit ihren Hörnern um die Weibchen kämpfen, tarnen sich die kleinen hornlosen Männchen als Weibchen und schmuggeln sich zu den Weibchen, um sich auch paaren zu können.
Der Nashornkäfer ist zwar keine bedrohte, aber eine in Deutschland besonders geschützte Tierart.

Nashornkäfer (Oryctes nasicornis) \\ von Hectonichus (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) oder GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], via Wikimedia Commons
Abbildung 4: Nashornkäfer (Oryctes nasicornis)
von Hectonichus (Eigenes Werk) CC BY-SA 3.0 oder GFDL, via Wikimedia Commons
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kvfgmain/imgruenen/totholz.txt · Zuletzt geändert: 2017/11/22 20:03 von friederichs